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Das Forum für den frustrierten User

 

FAQ - Mobilfunk

1.   Warum wird das Handy nicht vorab geliefert, sondern nach Freischaltung der Karte ?

2.   Machen Sie auch Vertragsverlängerungen ?

3.   Was ist für mich der günstigste Vertrag ?

4.   Wie lange dauert die Abwicklung ?

5.   Verschicken Sie auch die Vertragunterlagen per Post ?  

6.   Kann ich bei Ihnen auch ein Handy ohne Vertrag kaufen ?

7.   Wofür brauche ich ein Kundenkennwort ?

8.   Was muß ich bei IMEI-Nummer eintragen ?

9.   Ist der Einzelgesprächsnachweis kostenfrei ?

10. Woher wissen Sie, welches Gerät ich möchte?       

 11.  International Roaming?   

12.  Wozu brauche ich die Länder-Vorwahl?     

13. Funktioniert mein Handy auch in Nordamerika und Japan?        

14. Längere Auslandsaufenthalte?      

15. Roaming-Kosten         

16. Leitfaden zur Mailbox     

17. Mailbox-Funktionen                

18. Begrüssungstext festlegen oder ändern 

19. Abruf der Mailbox von anderen Telefonen        

 20. Mailbox anrufen        

21. Mailbox - Geheimzahl         

22. Im Ausland              

23. Kosten der Mailbox             

24. Rufumleitung einrichten           

25. Weitere Tipps                

 26. Akku-Grundlagen           

27. Gibt es verschiedene Akku-Techniken?         

28. Welche Akku-Typen gibt es? 

29. Betrieb und Pflege von Akkus            

30. Was bedeutet  Memory-Effekt?

31. Akkus und Umwelt         

32. Wozu kann ich die Profile nutzen?        

33. Was bringt ein WAP-Zugang?        

34. Welche WAP-Tarife gibt es?

35. Vor- und Nachteile von WAP              

36. WAP-Konfiguration     

37. Plattformunabhängige Netzbefehle

 

                        

1. Ich bestelle erst immer nach erfolgter Kartenfreischaltung das Handy beim Großhändler. Das hat für Sie zwar den Nachteil, daß Sie die monatlichen Grundgebühren schon während der Versandzeit zahlen, für mich hat es den enormen Vorteil, daß ich nicht das Problem habe, das Handy vom Kunden zurückzubekommen, wenn der Kartenvertrag nicht akzeptiert wird (sofern es dieser Kunde dann überhaupt noch hat).

Diese Vorgehensweise ermöglicht mir u.A. diese günstigen Handypreise, da ich keinen möglichen Totalverlust einkalkulieren muß.

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2. Nein, eine Vertragsverlängerung können Sie nur bei Ihrem jetzigen Mobilfunkanbieter direkt (oder seinen eigenen Shops) machen und nur zu dessen Konditionen.
Bei mir können Sie nur Neuverträge abschließen und bekommen dann eine neue Rufnummer.

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3. Es gibt ca. 1600 verschiedene Handytarife in Deutschland. Sie müssen sich leider die Mühe machen und alle Informationen vergleichen und in wochenlanger Arbeit herausfinden, welcher Vertrag genau für Sie persönlich der günstigste wäre. Dabei ist u.a. zu berücksichtigen : Kaufpreis (Gutschrift) bei Kauf, evtl. Startguthaben, monatlicher Grundpreis, dazu Ihre monatlichen Gespräche ins Festnetz, ins gleiche Mobilfunknetz, in andere Mobilfunknetze in der Hauptzeit, Nebenzeit, Wochenende, SMS Versand etc. Ich empfehle aus diesem Grunde keine Verträge. Sie werden wahrscheinlich immer noch einen billigeren Vertrag finden, als den Vertrag, den ich Ihnen als günstigsten Vertrag für Sie persönlich genannt habe, und werden mich dann sicherlich wegen Falschberatung verklagen und Schadensersatz verlangen. Das vermeide ich somit.

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4. Nach Eingang der Unterlagen setze ich mich mit Ihnen schriftlich in Verbindung. Von Ihrer Antwort hängt es dann ab, wann ich den Vertrag zur Freischaltung geben kann. Freischaltungen dauern normalerweise 1-2 Werktage, der anschließende Geräteversand ebenfalls.

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5. Sie erhalten sämtliche Unterlagen auf meiner Homepage http://www.PlanetPrize.de .

Nur dadurch bin ich .u.A. in der Lage, solche Preise zu machen. Die Offline-Alternative wäre ein komplettes schriftliches Angebote mit Gerätebeschreibung, allen Tariflisten, sämtlichen AGB, Belehrung zum Fernabsatzgesetz etc. Da müsste ich ca. 35 Seiten aus dem Internet zusammenstellen. Das dauert mindestens 1 Stunde. Das ist bei dem geringen Gewinn pro Vertrag einfach nicht finanzierbar.

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6. Auf Grund des Fernabsatzgesetzes habe ich den reinen Warenverkauf eingestellt und diesen Teil meiner Homepage geschlossen. Ich vermittle nun nur noch Dienstleistungsverträge, also Mobilfunkverträge mit und ohne Handy. Sie haben durch das Fernabsatzgesetzes ein 2 wöchiges Widerrufsrecht, bei Warenlieferungen beginnend, sobald die Ware bei Ihnen zu Hause eingetroffen ist. Ich habe bei meinem Großhändler kein Widerrufsrecht und bleibe bei einer Rücksendung der Ware auf der Ware und den Portokosten sitzen. Das war bei den Gewinnen von 1-2% pro Gerät nicht finanzierbar.

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7. Sollten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter Nachfragen zum Vertrag haben oder Vertragsänderungen durchführen wollen, wird Sie der Hotline Mitarbeiter nach Ihrem Kundenkennwort fragen. Somit kann keine fremde Person sich für Sie ausgeben und Ihnen möglicherweise Schaden zufügen.

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8. Die IMEI Nummer ist die Gerätenummer des Handies. Sie lassen das Feld einfach frei, denn diese Gerätenummer kennen Sie ja noch nicht.

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9. Der Einzelgesprächsnachweis STANDARD ist kostenfrei, Sie können noch wählen, ob Sie vollständige- oder verkürzte Darstellung der Rufnummer wünschen und ob die Daten sofort nach Rechnungsversand oder erst nach 80 Tagen gelöscht werden sollen.

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10. Leider lassen sich nur im Talklinevertrag (Gerätetyp) die Geräte eintragen. Bei D-Plus Verträgen schreiben Sie bitte Ihren Gerätewunsch links auf den Rand oder benutzen Sie das dafür vorbereitete Schreiben von meiner Homepage.

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11. Bevor Sie in den Urlaub fahren oder gar geschäftlich verreisen, sollten Sie sich bei der Hotline Ihres Mobilfunkanbieters vergewissern, ob Ihr Mobilfunkvertrag für International Roaming, sprich, für das Telefonieren im Ausland, freigeschaltet ist. Bei Laufzeit-Verträgen der Netzanbieter ist International Roaming automatisch freigeschaltet, bei Verträgen einiger Service-Provider muss es erst beantragt werden. Dabei sollten Sie beachten, dass der Provider bis zu 14 Tage braucht, um den Dienst freizuschalten.

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12. Nach Deutschland telefonieren Sie problemlos mit der internationalen Vorwahl für Deutschland. Vom Festnetz aus wählen Sie die 0049 und die komplette Zielrufnummer inklusive Vorwahl. Achtung: Die Null der Vorwahl fällt weg. Vom Handy aus wählen Sie anstelle der 0049 die +49 und die komplette Zielrufnummer inklusive Vorwahl. Achtung: Die Null der Vorwahl fällt weg. Das Pluszeichen finden Sie bei den meisten Handys auf der Null oder der Stern-Taste. Dann entweder lang oder zweimal hintereinander drücken.

Die Vorwahl für Deutschland müssen Sie auch mit Ihrem deutschen Handy wählen! Ihr Handy bucht sich immer automatisch in das am besten verfügbare lokale Netz ein. Sie telefonieren also im und über das jeweilige ausländische Netz. Und Sie zahlen auch die jeweiligen Tarife des Netzes vor Ort.

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13. Nein. In Nordamerika und in Japan wird für das GSM-Netz die Funk-Frequenz um 1900 MHz genutzt. Die meisten in Deutschland verkauften Handys können nur die europäischen Frequenzen um 900 und 1800 MHz nutzen. Eine der wenigen Ausnahmen ist das Modell Timeport von Motorola in allen Varianten. Falls Sie im privaten Bereich niemanden mit dem Gerät kennen, der es Ihnen leihen könnte, bleibt Ihnen Ihr Mobilfunk-Provider, der Ihnen ein solches Gerät zu einer relativ hohen Leihgebühr zur Verfügung stellt. Oder Sie gehen das Risiko ein und versuchen vor Ort ein günstiges, möglicherweise gebrauchtes, GSM-Handy zu kaufen. Ihre Karte können auf jeden Fall damit benutzen. Bei längeren Auslandsaufenthalten empfiehlt es sich ohnehin, sich eine Mobilfunk-Karte und gegebenenfalls ein Handy im Gastland zu kaufen.

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14. Bei längeren Auslandsaufenthalten empfiehlt es sich, eine Mobilfunk-Karte und gegebenenfalls ein Handy im Gastland zu kaufen. Mit einer deutschen Karte können Sie zwar in den meisten Ländern weltweit mobil telefonieren aber auf Dauer kann das sehr teuer werden. Zudem ist es je nach Ort und Art des Aufenthaltes mitunter schwierig, einen eigenen Festnetzanschluss freigeschaltet zu bekommen. Im Ausland bezahlen Sie nicht nur zusätzlich zum lokalen Tarif die Bearbeitungsgebühr Ihres deutschen Providers, sondern Sie bezahlen auch bei allen eingehenden Anrufen die Weiterleitung von Deutschland ins Ausland. Das ist doppelt problematisch: nicht nur zahlen Sie unnötig viel Geld für Ihre Erreichbarkeit, Ihre Gesprächspartner im Gastland müssen auch die teuren Auslandstarife nach Deutschland bezahlen. Denn auch, wenn Sie im ausländischen Netz eingebucht sind, haben Sie doch immer noch eine deutsche Rufnummer! Sie bekommen in allen europäischen Ländern und auch in vielen anderen Ländern Prepaid-Karten, wie Sie sie auch aus Deutschland kennen. Sollten Sie planen, hauptsächlich das Handy zu benutzen (z.B. weil Sie vor Ort keinen eigenen Festnetzanschluss haben), versuchen Sie einen auf die Dauer Ihres Aufenthaltes befristeten Mobilfunkvertrag abzuschliessen. Das ist insbesondere in den Ländern der Europäischen Union relativ unproblematisch. Sie benötigen meist nur eine Bankverbindung, Ihren deutschen Pass und einen Nachweis Ihres Wohn-Adresse (in den meisten Ländern benötigen Sie keinen offiziellen Nachweis, wie die deutsche Meldebescheinigung).

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15. Im Ausland bucht sich Ihr Handy immer in das jeweils stärkste verfügbare Netz ein. Das muss nicht notwendigerweise das günstigste sein. Sie telefonieren also vor Ort im und über das jeweilige ausländische Netz. Und Sie zahlen auch den jeweiligen Tarif des Netzes, in dem Ihr Handy gerade eingebucht ist, plus einer Bearbeitungsgebühr Ihres Mobilfunk-Providers in Höhe von etwa 25 %. Informieren Sie sich schon in Deutschland bei Ihrem Anbieter über den günstigsten ausländischen Provider. Über die Menü-Unterfunktion Netzdienste bzw. Netzwahl in Ihrem Handy, können Sie sich, je nach Netzverfügbarkeit, den günstigsten Anbieter auswählen. Das Telefonieren im jeweiligen Land ist für Sie relativ günstig, da die deutschen Tarife noch vergleichsweise teuer sind und Sie trotz der Bearbeitungsgebühr meist zu ähnlichen Preisen telefonieren wie in Deutschland. Vorsicht ist hingegen bei Gesprächen nach Deutschland und bei ankommenden Gesprächen geboten: Nach Deutschland bezahlen Sie den jeweiligen Auslandstarif des Netzbetreibers, bei dem Sie eingebucht sind. Und Handy-Auslandsgespräche sind nach wie vor überall sehr teuer - üblicherweise von 1,80 DM pro Minute aufwärts. Bei ankommenden Gesprächen zahlen Sie immer die Weiterleitungsgebühr von Deutschland ins Ausland. Egal, ob Sie direkt aus Deutschland angerufen werden oder, ob Sie aus dem selben Land angerufen werden. Der Ruf geht immer über Deutschland und da der Anrufer grundsätzlich nicht wissen kann, wo Sie sich aufhalten, zahlen Sie die jeweiligen Weiterleitungskosten. Das kostet Sie ab 1,29 DM pro Minute aufwärts. Wenn Sie das Telefon meist ausgeschaltet lassen, bedenken Sie, dass Sie auch für die Anrufe auf Ihre Mailbox bezahlen. Sogar doppelt: Die Weiterleitung ins Ausland auf Ihr Handy und der umgeleitete Ruf nach Deutschland auf die Mailbox. Um diese Kosten zu sparen, sollten Sie die absolute Rufumleitung Ihres Handys aktivieren.

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16. 

Die Mailbox ist der Anrufbeantworter Ihres Handys. Die Mailbox steckt allerdings nicht in dem Handy selbst, sondern liegt auf einem Grossrechner Ihres Service-Providers. Die Mailbox hören Sie also über das Telefonnetz ab, was bedeutet, dass Sie Ihre Mailbox nicht nur vom Handy, sondern auch von jedem anderen Telefon aus abrufen können. Wenn Ihnen jemand eine Nachricht auf Ihrer Mailbox hinterlassen hat, rufen Sie Ihre Mailbox an und können dann die aufgesprochenen Nachrichten abhören, erneut speichern und natürlich auch löschen. Die Mailbox ist zu jeder Zeit freigeschaltet, Sie können sie nicht ein- oder ausschalten. Wie und wann Sie über Ihre Mailbox zu erreichen sind, legen Sie mit der Rufumleitung fest.

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17Ihre Mailbox speichert Sprachnachrichten und Faxe. Die Faxfunktion müssen Sie allerdings von Ihrem Provider freischalten lassen. Der Mailbox-Speicher reicht normalerweise für mindestens 15 Nachrichten von zwei bis drei Minuten. Die Nachrichten werden, wenn sie nicht abgerufen werden, nach zwei bis drei Wochen gelöscht. Abhängig davon, ob Sie eine Prepaid-Karte haben bzw. was für eine Form von Vertragsbindung, kann der Umfang der Mailbox-Funktionen variieren. Grundsätzlich gilt: je höher die Grundgebühr, desto mehr Speicher und Funktionen stehen zur Verfügung. Wenn auf Ihrem "normalen" Anrufbeantworter eine Nachricht eingegangen ist, macht er Sie durch nervöses Blinken darauf aufmerksam. Ihre Handy-Mailbox schickt Ihnen eine SMS. In der Kurzmitteilung steht, wann die Nachricht eingegangen ist, wieviele Nachrichten es sind und ob es eine gesprochene Nachricht ist oder möglicherweise ein Fax. Sie rufen dann die Mailbox an und werden von einer freundlichen Stimme begrüsst, die Ihnen in einem Sprachmenü die Funktionen nennt und erklärt. Mittels der Zifferntasten auf Ihrem Handy steuern Sie die Mailbox-Funktionen. Wie vom Anrufbeantworter gewohnt, können Sie die Nachrichten abhören, überspringen und löschen. Sie können die Nachrichten vor- und zurückspulen und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten abspielen. Natürlich können Sie die Nachrichten erneut abspeichern und Sie können den Begrüssungstext ändern und selbst festlegen.

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18. Der Begrüssungstext (auch Ansagetext) Ihrer Mailbox, ist das erste, was der Anrufer hört, wenn er Sie nicht direkt erreicht und an Ihre Mailbox weitergeleitet wird. Ihre Ansage ändern Sie im Mailbox-Sprachmenü unter der Funktion "Optionen" oder "Konfiguration". Hier legen Sie fest, ob Ihre Anrufer mit einer festgelegten, vorformulierten Ansage begrüsst werden, oder mit einem eigenen Ansagetext. Die vorformulierte Ansage nutzt entweder Ihre Rufnummer oder Ihren Namen, um dem Anrufer mitzuteilen, wessen Mailbox er angerufen hat. Wenn Ihr Name verwendet werden soll, müssen Sie Ihn zuvor aufsprechen. Wenn Sie einen eigenen Ansagetext verwenden möchten, müssen Sie auch den komplett aufsprechen. Sie können den Text sooft aufsprechen und ändern, wie Sie möchten - der jeweils aktuelle Text wird Ihnen zur Kontrolle nocheinmal vorgespielt. Auch wenn es Ihnen zu banal oder zu simpel vorkommt, notieren Sie sich den Text, den Sie als Begrüssung aufsprechen möchten - so vermeiden Sie unnötig viele Versuche und sparen Telefonkosten. Der Text sollte eine freundliche Begrüssung enthalten, wenn Sie niemanden abschrecken wollen. Sie sollten Ihren Namen nennen, denn als Anrufer möchten Sie auch gerne wissen, ob Sie richtig gewählt haben. Und gestalten Sie den Text möglichst knapp - wer teure Mobilfunkgebühren bezahlt, möchte ungern lange warten. Die elektronische Ansagestimme erfüllt die genannten Bedingungen natürlich auch, ein eigener Text wirkt aber persönlicher und animiert eher dazu, eine Nachricht zu hinterlassen.

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19. Sie können Ihre Mailbox von Ihrem Handy oder von jedem anderen tonwahlfähigen Telefon aus anrufen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn Ihr Akku leer ist oder Sie mit Ihrem Handy keinen Empfang haben. Im Ausland sparen Sie dadurch auch Telefonkosten. Wenn Sie die Mailbox vom Handy anrufen, tun Sie das meist über eine vorab gespeicherte Kurzwahlnummer. Um sie von einem anderen Telefon (auch von einem anderen Handy) aus anzurufen benötigen Sie die komplette Mailbox-Nummer.

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20. Die Rufnummer setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

 Länder Präfix +49 für Deutschland - besonders wichtig im Ausland Netzvorwahl (0) 17X - die deutschen GSM-Mobilfunknummern fangen mit 017 an, die letzte Stelle wird den Betreibern zugeordnet (z.B. 0171 = D1 - Telekom). Mailbox-Nummer - eine zweistellige Ziffer zwischen der Vorwahl und Ihrer Rufnummer: D1: +49 17X 13 1234567 D2: +49 17X 55 1234567 E-plus: +49 17X 99 1234567 Viag Interkom: +49 17X 33 1234567

Wenn Sie Ihre Mailbox-Rufnummer anrufen, hören Sie zunächst Ihren eigenen Ansagetext. Drücken Sie noch während der Ansage auf die Stern-Taste Ihres Telefons (Tastatur, links unten). Dann geben Sie die Mailbox-Geheimzahl ein und bestätigen sie durch Drücken der Raute-Taste (Tastatur, rechts unten). Dann hören Sie schon das Mailbox-Sprachmenü und Sie können Ihre Mailbox wie gewohnt benutzen.

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21. Die Mailbox-Geheimzahl benötigen Sie jedes mal, wenn Sie Ihre Mailbox von einem anderen Telefon als Ihrem eigenen Handy aus abrufen möchten. Die Geheimzahl legen Sie im Sprachmenü Ihrer Mailbox fest. Unter dem Menüpunkt "Optionen" oder "Konfiguration" finden Sie die entsprechende Funktion. Die Mailbox-Geheimzahl können Sie nach Belieben selbst festlegen und jederzeit auch wieder ändern. Bitte beachten Sie, dass Sie die Änderung der Geheimzahl ausschliesslich mit Ihrem eigenen Handy ausführen können.

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22. Wenn Sie Ihr Handy im Ausland nutzen, empfiehlt es sich, alle Anrufe auf die Mailbox umzuleiten, um ankommende Gespräche nicht mitbezahlen zu müssen. Um dennoch zu erfahren, wer Sie angerufen hat, rufen Sie einfach von Zeit zu Zeit Ihre Mailbox ab. Den Anruf Ihrer Mailbox können Sie, um Kosten zu sparen, von einem beliebigen tonwahlfähigen Telefon aus führen. Ein Anruf vom ausländischen Festnetz nach Deutschland kommt Sie in den meisten Fällen günstiger als ein Anruf von Ihrem Handy aus: Sie zahlen im Ausland bei Anrufen nach Deutschland den Auslandstarif des lokalen Mobilfunknetzes inklusive eines Aufschlages von Ihrem deutschen Provider in Höhe von etwa 25 %!

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23. Die Mailbox und deren Einrichtung ist normalerweise bei jedem deutschen Mobilfunkanbieter kostenlos. Auch die SMS-Benachrichtigung bei Eingang von Sprachnachrichten, ist mit keinen Kosten verbunden. Kostenpflichtig ist hingegen bis auf wenige Ausnahmen die Abfrage der Mailbox: Sie zahlen üblicherweise ganztags die netzinternen Nebenzeit-Preise Ihres jeweiligen Mobilfunktarifes.

Eine Ausnahme ist der Genion-Tarif von Viag-Interkom, bei dem innerhalb Ihrer Homezone keinerlei Kosten für den Mailbox-Abruf entstehen. Eine weitere Ausnahme ist der Business-Tarif von E-plus, bei dem innerdeutsch grundsätzlich keine Mailbox-Kosten mehr anfallen.

Bei Abruf vom Ausland aus fallen die jeweiligen Kosten des ausländischen Netzbetreibers an, inklusive eines Aufschlages Ihres deutschen Providers in Höhe von etwa 25 %.

Bei Abruf Ihrer Mailbox von anderen Telefonen als Ihrem eigenen Handy aus, fallen die normalen Tarife des jeweiligen Netzbetreibers an. Selbst wenn Sie eine 010XX-Netzvorwahl nutzen, ist das allerdings in den meisten Fällen teurer als vom eigenen Handy aus.

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24. Um Ihre Mailbox nutzen zu können, müssen Sie die Rufumleitung Ihres Handys auf Ihre Mailbox schalten. Es gibt vier verschiedene Rufumleitungen - die absolute Rufumleitung: Alle Rufe umleiten - Kein Gespräch erreicht mehr Ihr Handy und alle ankommenden Anrufe werden direkt umgeleitet. Die bedingten Rufumleitungen: Wenn besetzt ist - Sie führen bereits ein Gespräch. Wenn Sie nicht erreichbar sind - Sie befinden sich ausserhalb der Netzversorgung oder das Telefon ist ausgeschaltet. Wenn Sie den Ruf nicht annehmen - Sie lassen das Telefon einfach klingeln oder hören es vielleicht nicht. Im letzten Fall können Sie normalerweise angeben wie lange das Handy klingeln soll, bis der Anruf umgeleitet wird - das nennt sich dann Verzögerung. Sie können entweder die erste, die absolute Rufumleitung eingeben - das empfiehlt sich aus Kostengründen im Ausland. Oder Sie geben eine oder mehrere der drei bedingten Rufumleitungen an. Üblicherweise voreingestellt sind die drei bedingten Umleitungen. Wenn Sie die Funktion Anklopfen oder Konferenzschaltung nutzen wollen, müssen Sie die bedingte Rufumleitung im Besetzt-Fall ausschalten. Für die Rufumleitung auf Ihre Mailbox geben Sie im Untermenü "Rufumleitung" Ihres Handys für die jeweilige Art der Umleitung die folgenden Nummern ein: D1: +49 17X 13 1234567 D2: +49 17X 50 1234567 E-plus: +49 17X 99 1234567 Viag Interkom: +49 17X 33 1234567

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25. Die Rufumleitung ermöglicht Ihnen, Anrufe auf Ihr Handy auf andere Telefone oder natürlich auf Ihre Mailbox um- bzw. weiterzuleiten. Die Rufumleitung auf Ihre Mailbox ist normalerweise kostenlos. Auf andere Handys oder sonstige Telefone entsprechen die Kosten üblicherweise denen von normalen Anrufen auf den betroffenen Anschluss. Sie haben (abhängig von den Leistungen Ihres Netzbereibers) die Möglichkeit der Rufumleitung aller Anrufe (absolute Rufumleitung) oder in definierten Fällen (bedingte Rufumleitungen):

Wenn besetzt ist, Sie also bereits ein Gespräch führen. Wenn Sie nicht erreichbar sind, Sie ausserhalb der Netzversorgung sind oder das Telefon ausgeschaltet ist. Oder wenn Sie nicht annehmen, Sie das Telefon einfach klingeln lassen oder es nicht hören.

Im letzten Fall können Sie normalerweise angeben wie lange das Handy klingeln soll, bis der Anruf umgeleitet wird - das nennt sich dann Verzögerung. Sie können entweder die erste, die absolute Rufumleitung eingeben - das empfiehlt sich aus Kostengründen im Ausland. Oder Sie geben eine oder mehrere der drei bedingten Rufumleitungen an. Die drei bedingten Umleitungen sind normalerweise voreingestellt. Wenn Sie die Funktion Anklopfen oder Konferenzschaltung nutzen wollen, müssen Sie die bedingte Rufumleitung im Besetzt-Fall ausschalten. Die Rufumleitungen aktivieren Sie entweder im Menue Ihres Telefons, wo die Funktion normalerweise direkt im Hauptmenue abgelegt ist, oder über Netzbefehle: Die folgenden Codes gelten universell für alle Handys und alle Netze.

Absolute Rufumleitung: **21*+49 171 1234567# Ruftaste Wieder Ausschalten: ##21# Ruftaste Umleitung, wenn nicht erreichbar: **62*+49 172 1234567# Ruftaste Wieder Ausschalten: ##62# Ruftaste Umleitung, wenn keine Rufannahme: **61*+49 177 1234567# Ruftaste Wieder Ausschalten: ##61# Ruftaste Umleitung, wenn besetzt: **67*+49 179 1234567# Ruftaste Wieder Ausschalten: ##67# Ruftaste Ausschalten, alle Umleitungen: ##002# Ruftaste

Die "*"-Taste finden Sie auf Ihrer Handy-Tastatur links unten. Die "#"-Taste finden Sie auf Ihrer Handy-Tastatur rechts unten. Die angegebenen Rufnummern gelten jeweils nur als Beispiel-Rufnummern. Ersetzen Sie die jeweilige Nummer einfach durch Ihre gewünschte Zielrufnummer! Die "Ruftaste" auf Ihrem Handy ist meist grün oder/und mit einem Hörersymbol belegt.

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26. Akku = Akkumulator, der; galvanisches Element zur Speicherung elektrischer Energie (Online-Fremdwörterbuch, Langenscheidt KG, www.woerterbuch.de) Akkus haben gegenüber normalen handelsüblichen Batterien den Vorteil, wieder aufgeladen werden zu können. Moderne Akkus können bis zu 1000 mal neu aufgeladen werden.

Jedes Handy ist ab Werk mit einem Akku ausgestattet. Die Hersteller rüsten ihre Geräte mit vier unterschiedliche Akkutypen aus, die in Ihrer Leistungsfähigkeit allerdings erheblich voneinander variieren. Davon, für welchen Sie sich mit dem Kauf eines Handys entscheiden, hängt ganz erheblich ab, ob und wie lange Sie Spass an Ihrem Handy haben werden. Ein schlechter Akku zwingt das Handy jeden Abend an das Ladegerät und wenn Sie ihn schon früh ersetzen müssen, kostet ein neuer Akku bis zu 150 DM und mehr.

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27. Akkus und Batterien sind Zellen, in denen aufgrund chemischer Prozesse eine elektrische Spannung erzeugt wird. Akku und Batterie bestehen aus einer Anode, einer Kathode, einer Trennmembran (Separator) und einem Elektrolyten.

Die Anode ist der Pluspol, die Kathode der Minuspol - beide Pole müssen voneinander getrennt werden, damit es nicht zum Kurzschluss kommt. Die Elekrolyt-Flüsssigkeit ist verantwortlich für den inneren Ladungsausgleich, zusammen mit Leitsalzen sorgt sie für die elektrochemischen Prozess in der Akku-Zelle. In NiCd-Akkus besteht der Pluspol aus einer Nickelverbindung, der Minuspol aus Cadmium. In NiMH-Akkus sorgt eine Wasserstoff speichernde Metall-Legierung für die negative Ladung. Im Li-Ion-Akku ist ein Lithium-Metalloxyd der Plus- und Kohlenstoff der Minuspol. Ähnlich ist das auch bei dem LiPo-Akku. Anstatt mit Flüssigkeit arbeiten diese Akku-Typen jedoch auf Gel-Basis.

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28. Die Handy-Hersteller nutzen vier unterschiedliche Akku-Typen: Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd): Sie kommen in neueren Modellen nicht mehr zum Einsatz. Die Energie-Speicherkapazität ist relativ gering und die Akkus sind sehr empfindlich gegenüber dem sog. Memory-Effekt.

Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH): Haben gegenüber den ersteren eine größere Speicherkapazität und speichern bei gleichem Volumen doppelt so viel Energie wie NiCd-Akkus. NiMH-Akkus arbeiten sehr zuverlässig, sind jedoch bei häufigem Nachladen ebenfalls anfällig für eine Art von Memory-Effekt, den sog. Lazy-Battery-Effekt.

Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion): Sind kleiner und leichter als die erstgenannten Typen, sie sind ausserdem leistungsfähiger. Li-Ion-Akkus haben gegenüber einem NiMH-Akku eine mehr als doppelt so hohe Speicherkapazität: Zum Vergleich - Der Li-Ion-Akku eines Siemens S35 wiegt bei gleicher Grösse nur etwa die Hälfte des Gewichts des NiMH-Akkus aus dem C35. Dabei fällt die Stand-By Zeit um ca. 60 Stunden länger aus. Li-Ion-Akkus kennen keinen Memory-Effekt und können jederzeit und in jedem Ladezustand aufgeladen werden, und das bis zu 1.000 Mal.

Lithium-Polymer-Akkus (LiPo): Sie haben bei gleichen oder sogar geringeren Massen eine vergleichbare Leistungsfähigkeit wie LiIon-Akkus. LiPo-Akkus können wegen ihrer physikalischen Struktur nicht nur sehr flach konstruiert werden, sondern in fast beliebige Formen eingepasst werden. Sie kommen ohne Metallgehäuse aus, die Elektroden sind mit einer flexiblen Kunststoff- oder Aluminiumfolie beschichtet. Zudem enthalten diese Akkus keine Flüssigkeit, sondern arbeiten auf einer gelähnlichen Basis. Für Mobiltelefone heißt das, dass sie noch kleiner und noch leichter werden: der LiPo-Akku des Ericsson T28 ist noch nicht mal vier Millimeter dick.

Der LiPo-Akku ist derzeit noch die Ausnahme, in den bisher angebotenen Ericsson-Handys zeigt er leider keine bemerkenswerte Ausdauer. Die beste Wahl sind derzeit Handys mit einem LiIon-Akku. Normalerweise findet sich dieser Akkutyp in höherwertigen Geräten - inzwischen gibt es aber auch eine Reihe von Einsteiger-Modellen, die mit dieser Akkutechnik ausgestattet sind.

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29. Grundsätzlich gilt: Je weniger oft Sie einen Akku aufladen, desto länger ist seine Lebensdauer. Daraus resultiert, dass Sie auch NiMH- und LiIon-Akkus möglichst lange nutzen sollten, bis Sie sie wieder aufladen. Besser also, Sie stecken das Handy nicht aus lauter Gewohnheit jeden Abend an das Ladegerät. NiCd-, NiMH-Akkus : Vor dem ersten Ladevorgang sollte der Akku komplett entladen werden. Der erste Ladevorgang sollte zumindest 10 bis 12 Stunden dauern und nicht unterbrochen werden. Im weiteren Gebrauch sollte der Akku in regelmässigen Abständen vollständig entladen und anschliessend ohne Unterbrechung wieder voll aufgeladen werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie den Akku nicht überladen - viele ältere Akkus haben keinen Überladeschutz. Sie sollten nicht länger als 24 bis 30 Stunden am Ladegerät angeschlossen sein.

LiIon-, LiPo-Akkus: Der Umgang mit diesen Akku-Typen ist unproblematisch, er kann zu jedem Zeitpunkt und Ladezustand aufgeladen werden. LiIon- und LiPo-Akkus verwenden eine komplizierte Ladeelektronik, nutzen Sie aus dem Grund ausschliesslich die für sie vorgesehenen Ladegeräte. Die Akkus können normalerweise nicht überladen werden - sie verfügen über einen Überladeschutz. Länger als eine Woche sollten Sie das Handy dennoch nicht am Netzteil lassen. Temperaturen Weiterhin gilt, dass extreme Temperaturen und Temperaturschwankungen schädlich für alle Akkus sind. Jenseits von etwa -15 °C und ca. +45 °C muss man mit deutlichen Leistungsverlust rechnen. LiIon-Akkus sind noch etwas robuster. Dennoch sollten Sie insbesondere an kalten Wintertagen und im Hochsommer darauf achten, Ihr Handy nicht im Auto liegen zu lassen.

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30. Der Memory-Efekt tritt ausschließlich bei NiCd-Akkus auf. Bei der Aufladung von NiCd-Akkus vor ihrer vollständigen Entladung, speichert der Akku diese Entladestufe für den nächsten Zyklus in seinem "Gedächtnis" (Memory), obwohl eigentlich noch Kapazität verfügbar wäre. Beim nächsten Entladevorgang "erinnert" sich die Batterie an diese reduzierte Kapazität. Weitere unvollständige Entladezyklen verstärken den Effekt und die Leistungsfähigkeit des Akkus vermindert sich immer weiter. Der mit dem Memory-Effekt einhergehende Leistungsverlust erfolgt meist ziemlich abrupt, was ihn vom sogenannten Lazy-Battery-Effekt unterscheidet.

Der Lazy-Battery-Effekt tritt bei NiMH-Akkus auf und wie beim Memory-Effekt auch, sinkt die Kapazität des Akkus. Allerdings geschieht das nicht so plötzlich, sondern der Spannungsabfall verläuft eher moderat. Der Effekt ist zwar langfristiger, hat letztendlich aber die selbe Folge: der Akku wird unbrauchbar. Bei NiMH- und NiCd-Akkus ist also ganz besonders auf regelmässiges Ent- und vollständiges Aufladen zu achten, um die volle Leistungsfähigkeit des Akkus zu erhalten - das schont Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

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31. NiMH- und NiCd-Akkus enthalten als unverzichtbaren Bestandteil Schwermetalle. Quecksilber, Cadmium, Nickel und Blei sind extrem gefährliche Stoffe - sie können direkte gesundheitsschädigende Wirkungen auf den Menschen haben und reichern sich in Umwelt und Nahrungskette an und schaden dadurch indirekt wieder dem Menschen. Auch Lithium (aus Lithium-Ionen-Akkus) und die Elektrolyten (Ammoniumchlorid, Kalilauge und Schwefelsäure) sind z.T. ätzende, wasser- oder umweltgefährdende Stoffe. Gelangen die Batterien und damit die in ihnen enthaltenen Stoffe in den Hausmüll, so können die Schwermetalle ihre schädlichen Umweltwirkungen auf den Deponien über das Grundwasser oder über die Verbrennung entfalten. Schwermetalle können nicht abgebaut werden.

Die Anfang April 1998 veröffentlichte Batterieverordnung verpflichtet alle Hersteller, den Handel und auch die Verbraucher, alle Batterien und Akkus bei Händlern oder kommunalen Sammelstellen zurück zu geben (§§ 3 und 15 der Batterieverordnung). Im Gegenzug heisst das, jeder Händler der Batterien im Sortiment führt ist verpflichtet, Ihre alten Batterien und Akkus zurückzunehmen. Das erspart Ihnen die mühselige Trennung, verbietet Ihnen aber im Gegenzug, überhaupt noch eine Batterie in den Hausmüll zu werfen.

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32. Derzeit bieten nur wenige Handys, vorwiegend von Nokia, Siemens und Ericsson die Möglichkeit, Profile anzulegen. Die Profile-Funktion Ihres Handys erlaubt es, verschiedene Telefoneinstellungen unter einem Profil zusammenzufassen und mehrerer solcher Profile anzulegen. Die Profile können Sie dann je nach Umgebungssituation meist ganz unkompliziert wechseln. So können Sie zum Beispiel für das Büro einen leisen und dezenten Klingelton einstellen, den Vibrationsalarm einschalten und einen Anruffilter aktivieren. Für unterwegs schalten Sie den Filter wieder aus und einen lauten, gut vernehmlichen Klingelton an. Und zu Hause aktivieren Sie wieder einen anderen Anruffilter und schalten den Vibrationsalarm ab. Normalerweise müssten Sie all diese Einstellungen einzeln vornehmen, die Profile-Funktion erleichtert es insoweit, als Sie einfach das jeweilige Profil aktivieren: "Büro", "Zuhause", "Unterwegs",... Sie aktivieren und bearbeiten die Funktion bei Nokia und Siemens Modellen unter dem Punkt "Profile" im Haupt-Menue. Bei Ericsson findet sich die Profile-Funktion in den Untermenüs "Einstellungen" und "Verknüpfung" wieder.

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33. Die meisten in Deutschland verkauften Handys nutzen den WAP Internet-Browser des Anbieters phone.com. Im Menue Ihres Handys aktivieren Sie die Funktion "Internet", worauf der Browser gestartet wird und die vorab gespeicherte Startseite aufgerufen wird. Die Startseite, wie auch alle anderen Konfigurationsmerkmale (siehe unten), geben Sie im "Internet"-Untermenue "Einstellungen" oder "Profile" ein. Den Zugang erlangen Sie normalerweise über Ihren Netzbetreiber, Ausnahme ist in Deutschland der SMS - Dienste-Anbieter Materna. Die Startseite können Sie aber beliebig auswählen.

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34. Für den Internet-Zugang über Ihr Handy bezahlen Sie normalerweise 0,39 DM pro Minute. In seltsam seltener Übereinstimmung berechnen alle vier deutschen Netzbetreiber den gleichen Minutenpreis für das mobile Surfen. Die Unterschiede finden sich in wenigen Ausnahmen: D2 hatte im Herbst zeitweilig ein Wochenend-Angebot für 15 Pfennig pro Minute, was allerdings keine Regel zu werden verspricht. Und Viag-Interkom erlaubt Ihnen das mobile Surfen für zehn Pfennig pro Minute - in Ihrer Homezone, sofern Sie den Genion-Tarif gewählt haben. Einen Unterschied macht ansonsten nur noch die Taktung Ihres Tarifs und die Übertragungsgeschwindigkeit, die in den vier Netzen bisher von gleicher, mässiger Qualität ist.

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35. Die örtliche und zeitliche Unabhängigkeit - Sie können jederzeit und von überall aus auf jegliche Informationen im mobilen Internet zugreifen. Reduziert aufs Wesentliche - notgedrungen bekommen Sie die gewünschte Information auf kleinstmöglichem Raum dargeboten, quasi auf den Pixel gebracht. Schriftform - bestimmte Informationen lesen sich besser, genau und fehlerfrei, als dass sie sich über den Telefonhörer wahrnehmen lassen.

Die Informationsmenge, die auf den WAP-Seiten dargestellt werden kann ist dürftig - Handy-Displays lassen eben nur einige Quadratzentimeter zu. Die Übertragungsrate ist noch zu gering - bei 9,6 KB/Sekunde macht Surfen auch in Pixelformat keinen Spass. Die Kosten sind zu hoch - bedingt durch die geringe Übertragungsrate und dem damit verbundenen Zeitaufwand sowie den relativ hohen Minutenpreisen, kostet eine WAP-Session mehr als das zehnfache dessen, was sie am heimischen PC kosten würde.

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36. Oftmals haben die Provider die WAP-Zugangsdaten schon vorab im Gerät gespeichert und es bedarf keiner manuellen Konfiguration mehr. Sind die Daten aber noch nicht abgespeichert oder wenn Sie schlicht und einfach die Konfiguration abändern wollen, finden Sie hier die Gateway-Konfigurationen für sowohl die vier Netzbetreiber, als auch für andere WAP-Zugangsanbieter:


T-D1

 
Konfigurationsmerkmale
Einstellungen, T-Mobil
Verbindungstyp:
kontinuierlich
Verbindungssicherheit:
aus
Authentisierung:
normal
Übertragungsart:
Port-Nr.: 9201
Datenruftyp:
ISDN (bei Einwahlproblemen: analog)
Übertragungsgeschwindigkeit:
9600
IP-Adresse:
193.254.160.8
Einwahlnummer:
+49 171 252 4120
Benutzername:
t-d1
Passwort:
wap
Startseite:
http://mmm.t-d1-wap.de/t-online/ (oder beliebig)
Profilname:
beliebig


D2

 
Konfigurationsmerkmale
Einstellungen, D2
Verbindungstyp:
kontinuierlich
Verbindungssicherheit:
aus
Authentisierung:
normal
Übertragungsart:
Port-Nr.: 9201
Datenruftyp:
ISDN (bei Einwahlproblemen: analog)
Übertragungsgeschwindigkeit:
9600
IP-Adresse:
10.1.32.10
Einwahlnummer:
+49 172 229 0100
Benutzername:
beliebig
Passwort:
beliebig
Startseite:
http://d2wap.de (oder beliebig)
Profilname:
beliebig


E-Plus

 
Konfigurationsmerkmale
Einstellungen, E-plus
Verbindungstyp:
kontinuierlich
Verbindungssicherheit:
aus
Authentisierung:
normal
Übertragungsart:
Port-Nr.: 9201
Datenruftyp:
ISDN (bei Einwahlproblemen: analog)
Übertragungsgeschwindigkeit:
9600
IP-Adresse:
212.23.97.9
Einwahlnummer:
+49 177 12 39 99
Benutzername:
eplus
Passwort:
wap
Startseite:
http://www.eplus.de (oder beliebig)
Profilname:
beliebig


Viag Interkom

 
Konfigurationsmerkmale
Einstellungen, Viag-Interkom
Verbindungstyp:
kontinuierlich
Verbindungssicherheit:
aus
Authentisierung:
normal
Übertragungsart:
Port-Nr.: 9201
Datenruftyp:
analog
Übertragungsgeschwindigkeit:
9600
IP-Adresse:
193.96.115.33
Einwahlnummer:
+49 179 469 27
Benutzername:
go@wap.de
Passwort:
interkom
Startseite:
http://wap.viaginterkom.de (oder beliebig)
Profilname:
beliebig

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37. Neun ernstzunehmende Hersteller, dutzende Handymodelle und mindestens soviele unterschiedliche Menueführungen. Die Bedienung Ihres Handys liegt in Sachen Komplexität irgendwo zwischen Videorekorder und Windows in der Version 3.1. Zwar ist das Microsoft-Betriebssystem auch in der aktuellen Version nicht der Weisheit letzter Schluss aber immerhin ist es immer das gleiche, egal an welchem PC Sie sitzen - weltweit und unabhängig von geschäftlicher oder privater Nutzung. Bei Handys ist das anders. Da hat jeder Hersteller sein eigenes System, seine eigene beste Lösung. Und damit muss man nicht in jedem Fall klar kommen. Für viele Funktionen gibt es aber Netz-Codes, die unabhängig von Handy-Menueführung bei jedem Gerät funktionieren. Diese Codes wurden entwickelt weil zu Beginn der Nutzung des GSM-Netzes tatsächlich nicht jedes Handy auch alle Funktionen per Menue-Befehl umsetzen konnte. Sehen Sie hier die wichtigesten GSM-Codes im Überblick.

 
GSM-Netzcodes
Die Netzbefehle in der Übersicht

Anklopfen

(Alle mit „Hörer abnehmen“ bestätigen.)

Einschalten

*43#

Ausschalten

#43#

Status abrufen

*#43#

Während des Gesprächs

Gehaltenen oder anrufenden Gesprächspartner abweisen

0

Laufendes Gespräch beenden und Anruf übernehmen

1

Neuen Anruf entgegennehmen und laufendes Gespraech halten

2

Konferenz schalten

3

Anrufsperren

(Alle mit „Hörer abnehmen“ bestätigen. Der „Netzcode“ muss beim Netzbetreiber bzw. Service-Provider erfragt werden und ist z.T. mit zusaetzlichen Kosten verbunden.)

Alle Anrufe sperren.  

Einschalten

*33*Netzcode#

Ausschalten

#33*Netzcode#

Status abrufen

*#33#

Abgehende Anrufe in ausländische Netze sperren.

Einschalten

*331*Netzcode#

Ausschalten

#331*Netzcode#

Status abrufen

*#331#

Anrufe nur in das eigene Netz zulassen.

Einschalten

*332*Netzcode#

Ausschalten

#332*Netzcode#

Status abrufen

*#332#

Alle eingehenden Anrufe sperren.

Einschalten

*35*Netzcode#

Ausschalten

#35*Netzcode#

Status abrufen

*#35#

Alle Anrufe im Ausland sperren.

Einschalten

*351*Netzcode#

Ausschalten

#351*Netzcode#

Status abrufen

*#351#

Alle Anrufsperren

Ausschalten

#330*Netzcode#

Rufnummerübermittlung

(Alle mit „Hörer abnehmen“ bestätigen. Die Codes funktionieren bei Geräten mit Prepaid-Karte z.T. nicht.)

Eigene Rufnummer übermitteln (nächster Anruf).

*31#

Eigene Rufnummer nicht übermitteln (nächster Anruf).

#31#

Status (Übertragung eigener Rufnummer.)

*#31#

Status (Empfang eingehender Rufnummern.)

*#30#

Anrufumleitung

(Alle mit „Hörer abnehmen“ bestätigen.)

Alle Anrufe umleiten.

Setzen

**21*Zielrufnummer#

Einschalten

*21#

Ausschalten

#21#

Status abrufen

*#21#

Nummer löschen

##21#

Wenn keine Antwort.

Setzen

**61*Zielrufnummer**Zeit#

Einschalten

*61#

Ausschalten

#61#

Status abrufen

*#61#

Nummer löschen

##61#

Wenn nicht erreichbar.

Setzen

**62*Zielrufnummer#

Einschalten

*62#

Ausschalten

#62#

Status abrufen

*#62#

Nummer löschen

##62#

Im Besetzt-Fall.

Setzen

**67*Zielrufnummer#

Einschalten

*67#

Ausschalten

#67#

Status abrufen

*#67#

Nummer löschen

##67#

Alle bedingten Umleitungen.

Setzen

**004*Zielrufnummer#

Einschalten

*004#

Ausschalten

#004#

Status abrufen

*#004#

Nummer löschen

##004#

Alle Rufumleitungen.

Ausschalten

##002#

Sicherungscodes (PIN & PUK) ändern

PIN ändern

**04*alte PIN*neu*neu#

PIN2 ändern

**042*alte PIN*neu*neu#

PUK eingeben/entsperren

**05*PUK*PIN*PIN#

PUK2 eingeben/entsperren

**052*PUK2*PIN2*PIN2#

Telefonbuch-Direktwahl

(Eingabe des Telefonbuch-Eintrags über die Positionsnummer.)

Telefonbuch-Zugriff (xy = Nummer des Speicherplatzes.)

XY#

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Letzte Änderung: 05.10.2018
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